Papierkorb
Wofür
Der Papierkorb ist ein Ort für alles, was du in Denotato weggetan hast: Personen, Termine, Tagebuch- und Gedächtniseinträge, Aufgaben, Quellen, Seiten und mehr. Alles liegt dort dreißig Tage. In dieser Zeit holst du es mit einem Klick zurück; danach ist es endgültig fort.
Es gibt keinen eigenen Papierkorb je Bereich und keine zweite Frist. Jede Zeile sagt dir selbst, wie lange sie noch bleibt.
Weg und Rahmen
- Die Adresse ist Papierkorb.
- Derselbe Papierkorb steht auch in den Einstellungen unter Deine Daten, Abschnitt Papierkorb. Es ist kein zweiter Papierkorb, sondern ein zweiter Ort für denselben.
- Du erreichst ihn im Raum Konto und in der Schnellsuche mit dem Befehl Papierkorb. Mit der neuen Navigation steht er im Menü deines Profilbilds unter Deine Daten.
- Der Papierkorb gehört zum Gerüst von Denotato, nicht zu einem Bereich. Er lässt sich nicht ausschalten.
Was man sieht
Rundgang über den Schirm
- Oben ein Satz zur Frist: „Was du wegtust, liegt 30 Tage hier. Danach ist es endgültig fort.“
- Darunter je Weggetanem eine Zeile mit Name, Art und Restfrist, etwa „noch 12 Tage“. Am letzten Tag steht „heute endgültig“.
- Die letzten sieben Tage stehen in Warnfarbe, nicht in Rot: Es ist nichts kaputt, es läuft nur etwas ab.
- Bei einer Seite steht dazu, was mitging: „mit einer Unterseite“ oder „mit … Unterseiten“. Eine weggetane Seite nimmt ihre Unterseiten mit und steht trotzdem als eine Zeile da.
- An jeder Zeile die Knöpfe Zurückholen und Jetzt endgültig löschen.
- Unter der Liste der Knopf Alle … endgültig löschen, mit der Zahl darin.
- In den Einstellungen steht oben zusätzlich Auf eigener Seite öffnen; er führt hierher.
Ist nichts da, steht „Der Papierkorb ist leer.“
Genauer: Welche Arten im Papierkorb liegen
Person, Ereignis, Tagebucheintrag, Gedächtniseintrag, Aufgabe, Quelle, Veranstaltung, Seite, Kalenderkategorie und LaTeX-Text. Die Art steht als kleine Marke an jeder Zeile.
Der Name einer Zeile ist ihre Benennung; bei einem Gedächtniseintrag ist das sein Inhalt.
Genauer: Was hier nicht auftaucht
- Termine aus einem abonnierten Kalender. Sie gehören dem fremden Kalender. Du kannst sie nicht wegtun; loswerden lassen sie sich nur im Quellkalender oder mit dem ganzen Abonnement.
- Was allen gehört, etwa ein Lesepfad oder eine Seite des Wikis. Das liegt im Papierkorb des Wikis, weil es keinem Konto gehört.
- Heikle Gedächtniseinträge, wenn dein Zugang sie nicht sehen darf. Was ein Zugang nicht sehen darf, kann er hier auch nicht zurückholen oder löschen.
Was man tun kann
Ich will …
… etwas in den Papierkorb legen
- Tu es dort weg, wo es steht, etwa eine Person bei den Personen oder eine Seite in den Dokumenten. Der Knopf zum Wegtun sagt „In den Papierkorb — dreißig Tage lang zurückzuholen“.
- Bestätige mit ja, weg — oder doch nicht.
Im Papierkorb selbst legst du nichts hinein. Eine Kalenderkategorie tust du nur im Kalender weg: Was Denotato unter ihr nach draußen geschrieben hat, hängt es dabei an die Vorgabe um.
… etwas zurückholen
- Such die Zeile im Papierkorb.
- Klicke Zurückholen.
Die Zeile ist wieder da, wo sie war; eine Seite kommt mit ihren Unterseiten zurück.
Genauer: Wann Zurückholen nicht geht
Denotato lehnt es mit einem Satz ab, wenn etwas Lebendes schon denselben Namen trägt: „Zurückholen geht nicht: Etwas Vorhandenes trägt schon denselben Namen. Benenne es um und versuch es noch einmal“. Benenne dann das Vorhandene um und versuch es noch einmal.
Bei einer Kalenderkategorie kann auch eine Grenze im Weg stehen: die Höchstzahl der Kategorien oder die Grenze der eigenen Zielkalender. Eine zurückgeholte Kalenderkategorie kommt ohne Freigabe zurück; soll sie wieder nach draußen schreiben, gib sie im Kalender frei.
… eine einzelne Sache sofort endgültig löschen
- Klicke an der Zeile Jetzt endgültig löschen.
- Bestätige mit ja, endgültig.
Danach ist es nicht mehr zu holen. Eine Kalenderkategorie, an der noch etwas hängt, bleibt liegen; Denotato sagt dann „Endgültig löschen geht noch nicht: Es hängt noch etwas daran. Es bleibt im Papierkorb, bis es frei ist“.
… den ganzen Papierkorb leeren
- Klicke unter der Liste Alle … endgültig löschen. Die Zahl zählt, was wirklich verschwindet; eine Seite mit fünf Unterseiten zählt sechsfach.
- Denotato sagt: „Danach sind … Einträge nicht mehr zu holen — auch die, die noch Tage hätten.“
- Bestätige mit Ja, alle … löschen — oder Doch nicht.
Gelöscht wird nur, was schon im Papierkorb liegt. Offen ist immer nur eine Frage: Fragst du an einer Zeile, schließt sich die Frage nach allem, und umgekehrt.
Hinweis: Was einmal endgültig gelöscht ist, kommt nicht wieder. Willst du etwas behalten, hol es vorher zurück.
… nichts tun
Dann räumt Denotato selbst auf: Was dreißig Tage im Papierkorb lag, löscht es endgültig.
Woher die Daten kommen
- Jede Zeile ist ein Eintrag aus deinem Konto, der als weggetan markiert ist. Er liegt noch an seinem Ort, ist dort aber ausgeblendet.
- Die Restfrist rechnet Denotato aus dem Tag des Wegtuns und der festen Frist von dreißig Tagen.
- Ein Zeitgeber löscht, was die Frist überschritten hat.
- Ein angebundenes Modell (MCP) kann eine Seite in den Papierkorb legen und wiederherstellen. Diese Liste lesen, andere Arten zurückholen oder den Papierkorb leeren kann es nicht.
Was fehlt
- Keine Angabe, wann und von wem etwas weggetan wurde; die Zeile nennt nur die Restfrist.
- Kein Filter nach Art und keine Suche.
- Kein Weiterblättern; alles kommt auf einmal.
- Kein Verweis auf das Zurückgeholte; Denotato sagt nicht, wohin es zurückging.
- Keine Mehrfachauswahl: Zwanzig Zeilen zurückzuholen sind zwanzig Klicks.
- Bei einer Seite steht nur die Zahl der Unterseiten, nicht welche.
- Heikle Einträge, die dein Zugang nicht sehen darf, bleiben beim Leeren liegen. Die gemeldete Zahl sagt nicht, dass etwas übrig ist.
- Die Dokumente zeigen dieselben Seiten noch in einer älteren Ansicht. Es ist kein zweiter Papierkorb, aber ein zweiter Ort für dieselben Zeilen.